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Dichter . E/F . Ernst Heinrich Fischer



Der Tannenbaum

Ernst Heinrich Fischer

Grünende Tanne, mit Lichtern geschmückt,
Wie hast du oft schon mein Auge entzückt,
Wenn du voll Leben und leuchtender Pracht
Zeugtest vom Wunder der heiligen Nacht.

Alles begraben in Eis und in Schnee,
Überall Sterben und bitteres Weh,
Aber die Tanne im grünenden Kleid
Redet von Leben und sonniger Zeit.

Trübe die Tage, die Nächte so lang,
Ringsum kein Jubel, kein fröhlicher Klang,
Aber des Tannenbaums leuchtende Pracht
Wandelt zum Tage das Dunkel der Nacht.

Auch in den Landen und Völkern umher
War es einst trübe und finster und leer,
Überall Seufzen und Jammer und Not,
Überall Gräber und überall Tod.

Siehe, da hat uns die heilige Nacht
Leben und Frieden und Freude gebracht,
Siehe, da hat sie die dunkele Welt
Freundlich mit sonnigem Glanze erhellt.

Grünende Tanne, mit Lichtern geschmückt,
Wie hast du oft schon mein Auge entzückt,
Wenn du voll Leben und leuchtender Pracht
Zeugtest vom Wunder der heiligen Nacht.



Weihnachts Dichtung: "Der Tannenbaum"






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Weihnachts Dichtung: "Der Tannenbaum" von Ernst Heinrich Fischer