Weihnachtsgedichte.org Impressum    

Dichter . I/J/K . Elisabeth Kolbe



Das arme Kind

Elisabeth Kolbe

Ach, so viel glückliche Gesichter
Und so viel helle Weihnachtslichter
Und so viel Freude um mich her.
Nur ich geh' einsam und verlassen
Durch die verschneiten, stillen Gassen.
Hab' weder Vater, noch Mutter mehr.

Ich zählte auch zu den Beglückten,
Als sie das Bäumchen mir noch schmückten
Und mir bescherten; war das schön.
Jetzt stehl' ich mich zu ihrem Hügel
Und weine draußen; hätt' ich Flügel,
Ich flöge heut noch zu Himmelshöhn.

Mir ist, als grüßten sie mich wieder,
Sinkt still die heil'ge Nacht hernieder,
Als riefen sie: Komm' her, komm' her!
Mich liebt hier drunten keiner, keiner.
Ich Armes, wer erbarmt sich meiner?
Hab' weder Vater noch Mutter mehr.



Weihnacht, Gedichte: "Das arme Kind"






  Deutsche Dichter
A/B . C/D . E/F . G . H . I/J/K . L . M . N . O/P/Q . R . S . T/U/V . W/X/Y/Z


  Elisabeth Kolbe
Christkinds Schlummerlied
Nichts Schönres
Vorweihnacht
Wieder ists Weihnacht
Weihnachtsbotschaft
Das Glück der Kleinen
Die ersten Tannenbäume
Weihnachtsgäste
Weihnachtszauber
Der heilige Christ
Weihnachtssegen
Das arme Kind
Weihnachtsgruß
Die heilige Nacht
Weihnachtsglocken
Nach Weihnachten
Ausklang
Weihnachtszeit
Weihnachtslicht


  Themen
Adventsgedichte
Weihnachtszeit
Nikolausgedichte
Christkind
Knecht Ruprecht
Weihnachtsmann
Weihnachtsengel
Weihnachtsstern
Weihnachtsbaum
Weihnachtswunsch
Heiligabend
Weihnacht
Weihnachtsgrüße
Weihnachtsgedanken
Weihnachtsgeschenke
Die Weihnachtsgeschichte
Marienlieder
Weihnachtskrippe
Heilige drei Königen
lustige Weihnachtsgedichte
religiöse Weihnachtsgedichte
traurige Weihnachtsgedichte
kritische Weihnachtsgedichte
erzählende Weihnachtsgedichte


  Internet
Linkverzeichnis
Datenschutzhinweise





Weihnachtsgedichte.org

copyright © 2009 - 2010, camo & pfeiffer



Weihnacht, Gedichte: "Das arme Kind" von Elisabeth Kolbe