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Dichter . E/F . Ernst Heinrich Fischer



An Jesu Krippe

Ernst Heinrich Fischer

Ich knie' an deiner Krippe hier,
O treuer Heiland, sei du mir
Viel tausendmal willkommen;
Du kamst vom Himmel mir zugut,
Du hast mein armes Fleisch und Blut,
O Herr, an dich genommen.

Was zog dich in die Welt hinab,
Die doch für dich ein Kreuz, ein Grab
Schon in Bereitschaft hatte?
Ja eine Welt, die Schmach und Schmerz
Aufs Haupt dir häufte, auf das Herz,
Das bange, todesmatte?

Die Liebe zog dich zu uns hin,
Dich zog dein demutsvoller Sinn,
Dein herzliches Erbarmen;
Du dachtest an der Sünder Not,
An unser Elend, unsern Tod,
Du dachtest an mich Armen.

O daß mein Herz, der Liebe voll,
Dir danken könnte, wie es soll,
Solang es schlägt auf Erden!
Doch soll's dir danken, wie es kann,
Hier ist es, Herr, so nimm es an,
Ein Kripplein soll's dir werden.



Weihnachts-Lyrik: "An Jesu Krippe"






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Weihnachts-Lyrik: "An Jesu Krippe" von Ernst Heinrich Fischer