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Oskar
Haering
Tannenbaum
Im Schnee
Weihnachten
Weihnachten 2
Sehnsucht nach der Heimat
Weihnachts-Erinnerung
Das tote Schwesterlein
Ein Weihnachtsgruß in den Sachsenwald
Hermann
Hango
Weihenacht
In der
Weihnacht
Um
Weihnachten
Jesus
Jakob
Christoph Heer
Weihnacht
Karl
Henckell
Weihnacht
Ein
Dreiklang
Weihnachtssaat
Hildegard
von Hippel
Die
Mütter
Karl
von Holtei
"Mach' den Kindern eine Weihnachts-Freude"
Rudolf
Graf von Hoyos-Sprinzenstein
Der
Wunderbaum
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Weihnacht
Karl Henckell
Es klingt ein Lied aus alter Zeit,
Wie Sternentraum so rein,
Von eines Kindleins Herrlichkeit
Und schlichter Hütte hellem Schein.
In eine Nacht von Wahn gebar,
Als sich die Zeit erfüllt,
Das Weib den Menschensohn, der klar
Den Widersinn der Welt enthüllt.
Sein Auge war so himmelstief,
Durchstrahlte Trug und List;
Der Lichtheld wuchs, sein Schicksal rief:
Am Kreuze hing der erste Christ.
Noch immer hängt der Mensch am Kreuz,
Noch immer jammern Fraun,
Dem Glockenklang des Weihgeläuts
Mischt sich des Wahnsinns Weh und Graun.
Der Geist, der stark mit Feuer tauft,
Wird immer noch geschmäht,
Noch wird verraten und verkauft,
Wer Saat der kühnen Liebe sät.
Noch sind so viele Augen blind,
Herrscht ungerecht Gericht -
Doch wieder ward die Wahrheit Kind,
Und langsam, langsam wächst ihr Licht.
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